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Ritter Heiß Sepp, dieser Böse,
gibt sich ungern eine Blöße,
würd gern nach Bernbichl gehn,
doch da will ihn keina sehn.
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Ritter Egger, Kapitän,
dad sich gern als Star hier sehn,
Doch er duad sie imma weh,
hupft dann wia a bsuffans Reh.
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Fräulein Petra die schleppt Massn,
Kuacha und a Kaffetassen,
wenn's bresiert dann wird sie zwida,
und dann machts a jedn niedea.
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Junker Jacky, Trainer is er,
anständig des war er bisher,
Jetzt is er ein heißer Feger,
schnackseln möchte er wie ein Neger.
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Läufts im Fußball mal nicht rund,
liegts vielleicht an manchem Pfund,
kommt dann trotzdem keiner drauf,
baut König Wast sei Dreieck auf.
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Fürsten Egger, Feichtner, Goth,
litten alle große Not,
weil Graf Schlögl ned nachgedacht,
hat er zwenig Bier mitbracht.
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Vasall Giel war selten besser,
kämpfen däd er bis aufs Messer,
Spielt er amal an rechten Schrott,
gibt's beim Trainer Hausverbot.
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Laufen tut Graf Martin viel,
selten aber dann im Spiel,
Trifft er das Tor mal wieder nicht,
hat er's dann glei mid der Gicht.
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Ritter Florian der lebt gsund,
s`Beichal des is kugelrund,
des kimmt aba ned vom saufa,
sundern bloß vom zwenig laufa.
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Da Chrisch, der Vagabund gern sauft,
aufm Platz dann ganz sche schnauft,
dann schimpft er moi sein Kapitän,
er soid ned grod umanandastehn.
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Und der schwarze Ritter Toni,
ob mid Glasaug oda ohne,
Österreicherinnen mag er gern,
harte Schale weicher Kern.
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Graf von Schlögls Filius,
wart schon länger auf nen Kuss,
wird sie ihm noch einen gem,
wern ma bei da Heimfahrt seng.
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Druide Schorsch schenkt aus den Saft,
der uns gibt gar soviel Kraft,
wenn`s de Clara head und bringt,
da Stammtisch a moi ganz gern singt.
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Junker Jacky had an Stau,
Denn die liabe guade Frau,
is jetzt drüben beim Franzosen,
und duad mid an andan schmusn.
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Petra mid der Hose blau,
is a tätowierte Frau,
wenn da Toni moi ned schlaffa ko,
schaugt a sie de Buidl o.
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Racha, Saufa und vui Essn,
so lost sie sei Lem vermessen,
schaugn die die Weiber dann wos her,
gfreits an Bertl no vui mehr.
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Ritter Stefan aus Holzhausn,
griagt sche draufa Muffesausn,
soll er ihn ihr Schlösschen ziagn,
siehgt seine Freiheit scho verfliagn.
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Burgfräulein Simone hod ihren Sklavn,
umerzogn zu ganz am Barvn,
soid er dann zum stelldichein,
sagt er auch zu den freunden nein.
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Raubritter Herbert hat kein Geld,
doch is des ned alles was ihm fehlt,
Auch ist ihm kein Weib zueigen,
des wird er doch nicht noch vergeigen.
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Und die Weiba de han zwida,
wann sengs eane Ritter wida,
de liegn bsuffa auf da Bank,
und am nextn Dog han`s krank.
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Geht die Clara mal auf Reisen,
legts die Petra gern in Eisen,
doch der Knappe Schlöglrich,
der hat einen Diederich. |
Und der Kaiser noch vom TUS,
unser Lois kimmt a zum Schluss,
macht ihm der Fußball keinen Spaß
ist er as Stammtisch-Schafkopf-As. |
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